le miroir de musique

Sabine Lutzenberger

Gesang

©Severin Schweiger

 

Sabine Lutzenberger absolvierte 1990 ihr Blockflöten-Konzertdiplom an der Züricher Hochschule für Musik und studierte anschließend Mittelalter- und Barockgesang an der Schola Cantorum in Basel.

 

Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Pedro Memelsdorff (Mala Punica), Kees Boeke und Paul Van Nevel (Huelgas Ensemble) und die Schola Cantorum. Durch das „ensemble für frühe musik augsburg“ kam sie mit der Musik des Mittelalters in Berührung. Eine langjährige Konzerttätigkeit verbindet sie mit diesem Ensemble.

 

Sabine Lutzenberger ist auf vielen europäischen Festivals für Alte Musik mit verschiedenen Ensembles (Huelgas Ensemble, Concerto Palatino/Bruce Dickey, u.a. und zunehmend mit ihrem eigenen Ensemble PER-SONAT, das sie 2005 gemeinsam mit Norbert Rodenkirchen gegründet hat, zu hören.

Ihr Repertoire umfasst den Gesang vom 9.–17. Jahrhundert. Kontrastierend dazu liegt der Schwerpunkt seit neuerer Zeit auf Avantgarde-Gesang, Improvisation und Stimmexperimente. So war sie etwa 2006/2009 beim Festival „4020“ Linz und „Wien modern“ (zugleich auch ihr Debut im Wiener Konzerthaus) als Interpretin zeitgenössischer Musik zu hören. Mit Bernhard Langs Komposition „Die Sterne des Hungers“ war sie 2008 mit dem Klangforum Wien unter Leitung von Enno Poppe im Kunstfest „pèlerinages“ in Weimar, Konzerthaus Wien und Biennale, Venedig zu hören. Weitere Konzerte mit dem Klangforum Wien folgten in Lissabon und Porto unter dem Chefdirigenten des SWR Sinfonieorchesters, Sylvain Cambreling. 2009 folgten CD Aufnahmen mit B. Langs „Sterne des Hungers“ für das Label Kairos. Im Oktober 2010 gastierte sie im Konzerthaus „Casa da Musica“, Porto/ Portugal mit Musik von Anton Webern, Cantata No. 1, op 29 mit dem REMIX Ensemble unter dem Dirigenten Peter Rundel.

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